MG Lüterswil sucht den Superstar

Es war ein Stelldichein der Promis und Stars in der MZH Lüterswil. Diese vermochten das zahlreich erschienene Konzertpublikum mit gängigen Ohrwürmern zu begeistern.

Das Frühlingskonzert wurde traditionell vom Ensemble der Musikschüler Bucheggberg unter der Leitung von Beni Wüthrich eröffnet. Nach ihren drei Stücken und der zu Recht geforderten Zugabe nahmen die 40 Musikantinnen und Musikanten der MGL auf der Bühne Platz.

Unter der Direktion von Stefan Schwarz war der erste Teil ganz der konzertanten Musik gewidmet. Mit "Flyin' to the Skies" (dem ehemaligen Chef der Armee Christoph Keckeis gewidmet) wurde vulminant und zum Teil mit Gesang untermalt begonnen. Nicht weniger abwechslungsreich war das zweite Stück "Dawn of a New Day". Mit diesem Titel will die MG Lüterswil am eidg. Musikfest in St. Gallen am 26.06.2011 ihr Können unter Beweis stellen. Die drei anschliessenden Titel ("Florentiner Marsch" / "The Second Waltz" / "Böhmischer Traum") waren dem Publikum alle bekannt und vermochten zum Mitklatschen anregen. Abgeschlossen wurde der konzertante Teil mit dem Marsch "Slaidburn", arrangiert von Stefan Schwarz. Diesen Marsch möchte die MGL in St. Gallen ebenfalls einem breiten Publikum vortragen.

Nach der Pause befand man sich dann auf der Casting-Bühne bei "Musikgesellschaft Lüterswil sucht den Superstar", kurz LSDS. Fünf Prominente versuchten um die Gunst des Publikums und der Fachjury zu buhlen. Die Jury - bestehend aus Seppli Inderbitzin, Arlette Hübsch und Hazy Manta - gab nach den jeweiligen Vorträgen ihr hochqualifiziertes und fachlich garantiert immer einwandfreies Urteil ab. Als Stars konnten engagiert werden: Elton John mit einem Hit-Medley, Wencke Myhre mit ihrem knallroten Gummiboot, Polo Hofer und die weltbekannten Alperose, Bryan Adams mit "I do it for you" und zu guter Letzt der unsterbliche Louis Prima mit "Just a Gigolo". Als Moderater führte der Bandleader Stefan Schwarz durch den Show-Teil.

Wer Superstar wurde, bestimmte am Schluss das Publikum. Der eigens für diesen Grossevent patentierte Applausometer funktionierte technisch nicht ganz einwandfrei. Auf die optische Anzeige war Verlass, die Akkustik jedoch versagte. Das Resultat jedoch konnte trotzdem ermittelt werden. Unter tosendem Applaus wurde Wencke Myhre zum LSDS 2011 gekürt.